Vortrag ‚Was gibt dem Leben Sinn‘ 28.04.2026

5. Mai 2026
Leben und Tod aus vier Perspektiven
Rund 500 Interessierte besuchten den Benefizanlass «Was gibt dem Leben Sinn – am Ende zählt das Leben», der gemeinsam mit der Jakobus Pfarrei und dem Bauorden Schweiz organisiert wurde. Kirchenverwaltungsrätin Ruth Gschwend, die den Anlass im Rahmen ihres Bildungsurlaubs organisierte, zeigte sich überwältigt vom grossen Interesse. Vier Referenten beleuchteten das Thema Leben und Sterben aus unterschiedlichen Blickwinkeln.
Der Palliativmediziner Cristian Camartin sprach über die letzte Lebensphase und betonte, dass für Sterbende vor allem Würde, Nähe und Selbstbestimmung zählen. Nicht die Verlängerung des Lebens um jeden Preis sei entscheidend, sondern Lebensqualität bis zuletzt.
Die Buchautorin Doris Büchel berichtete aus ihren Erfahrungen mit Menschen am Lebensende. Im Mittelpunkt stünden stets Liebe, Beziehungen und die Frage, welche Spuren ein Mensch hinterlässt. Sie ermutigte dazu, bewusster zu leben und innezuhalten.
Seelsorger Thomas Reschke hob hervor, dass der Wert eines Menschen nicht von Leistung abhängt. Entscheidend seien Liebe, Hoffnung und die Erkenntnis, dass jeder Mensch angenommen ist.
Besonders eindrücklich war die Geschichte von Titus Haltiner, der nach einem Motorradunfall im Rollstuhl landete. Mit Humor und Offenheit sprach er über Akzeptanz, innere Stärke und seinen Weg zurück ins Leben.
 Im anschliessenden Podiumsgespräch, moderiert von Désirée Gächter, diskutierten die Referenten zentrale Fragen des Lebens. Musikalisch begleitet wurde der Abend von Manu Oesch.
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Von links: Podium mit Titus Haltiner, Thomas Reschke, Doris Büchel, Dr. med. Cristian Camartin und Moderatorin Désirée Gächter.

Link zum Vortrag Link zur Podiumsdiskussion

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